Liebe Bürgerinnen und Bürger aus Völklingen,
der Ortsverband der Partei DIE LINKE präsentiert Ihnen eine neue verbesserte Internetseite. Sie finden hier alle wichtigen Informationen über Personen und Aktivitäten unserer Partei. Sie werden nicht nur über unsere Stadt, sondern auch über die Landesebene informiert. Beachten Sie auch bitte die Links zu anderen, für Sie vielleicht wichtigen Bereichen. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben oder Mitglied werden wollen, setzen Sie sich bitte mit einem entsprechenden Vorstandsmitglied unseres Ortsverbandes in Verbindung oder kommen Sie ganz unverbindlich zu einer unserer Sitzungen, die wir alle 4 Wochen durchführen.
Die aktuellen finanzpolitischen Erschütterungen zeigen, das wir in Deutschland eine andere politische Kraft brauchen, deren Ziele sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Unterstützen Sie deshalb DIE LINKE und helfen Sie mit, im Saarland einen politischen Wechsel zu erreichen.
Mit freundlichen Grüßen
Susanne Recktenwald
Vorsitzende
Wenn Sie am 5. September 2010 aus irgendwelchen Gründen nicht selber wählen gehen können, aber gern wählen wollen, unterstützen wir Sie. Nutzen Sie die Möglichkeit der Briefwahl. Es geht ganz einfach: Rufen Sie uns an.
Wir helfen Ihnen bei der Briefwahl gern weiter.
Wissen Sie nicht, wie Sie am 5. September 2010 zum Wahlbüro kommen sollen?
Am Wahltag bieten wir Ihnen den kostenlosen Service eines Wahltaxis an.
Es geht ganz einfach: Rufen Sie uns an.
Die Möglichkeit zur Einführung eines „ kostenlosen Frühstücks“ in den städtischen Kindergärten ließ der stellvertretende Ortsvorsteher Stefan Kreth in einer Anfrage an den Oberbürgermeister überprüfen. Hintergrund ist hierbei der durch Sozialverbände immer wieder angesprochene Aspekt der zunehmenden Fehlernährung und deren Folgen bei Kindern. Nachdem die Verwaltung sich der Sache annahm, wurde Kreth in einem Antwortschreiben des Oberbürgermeisters mitgeteilt, dass es sich hierbei um eine finanzielle Belastung der Stadt von ca. 44.000 € pro Jahr handele, die durch die Haushaltslage aber nicht tragbar sei, da es eine freiwillige Leistung wäre.
Kreth sieht aber doch Möglichkeiten ein kostenloses Frühstück zu finanzieren. Hierbei sollte die Stadt zum einen wie schon in anderen Kommunen üblich die Straßen-beleuchtung später an und früher ausschalten, den Fuhrpark der Verwaltung wie in anderen Kommunen in einen Dienstwagen Pool umwandeln, weiterführend auch die Dienstwagenpauschale reduzieren. Die eingesparten Gelder könnten dann zur Finanzierung des kostenlosen gesunden Frühstückes eingesetzt werden.
Bezüglich der Dienstwagen der Verwaltung richtete Kreth ebenfalls schon eine Anfrage an die Stadtverwaltung, bekam aber zur Antwort, dass diese Anfrage nicht bearbeitet wird.
Dahingehend werden diese Anfragen jetzt als Anträge von den linken im Stadtrat gestellt. Der kommisarische Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Stadtrat Klaus Degen, bezeichnet die Antworten als Sinnbild der Lorischen Politik. Gelder für Sportplätze und Zäune sind vorhanden, aber geht es um nachhaltige Ansätze, wird gespart.
Die Aussagen des Krisenmanagers Peter Schade bezüglich der Verkehrsbetriebe der Völklinger Stadtwerke bezeichnet der kommisarische Fraktionsvorsitzende Klaus Degen(LINKE), Mitglied der Stadtwerke Holding pm Aufsichtsrat als pure Wahlkampf-unterstützung für den Aufsichtsratsvorsitzenden Lorig (CDU) und politisches Reine-waschen für Geschäftsführer Jochen Dahm (CDU). Das man jetzt über Millionen redet, die jährlich von den Verkehrsbetrieben als Minus eingefahren wurden, zeigt nicht nur das fehlende Controlling auf sondern auch die Überforderung der Geschäftsführung.
Seit Jahren wurden die Defizite der Stadtwerke bei den Verkehrsbetrieben einge-schoben, dies sollte Schade dann auch benennen, kolabiert sei das Ganze erst im Zeitraum der kerngeschäftsfremden Unternehmungen Albrecht und Fischzucht. Das dies von Schade anscheinend nicht gesehen wird ist entweder Absicht oder Unkenntnis. Die Verkehrsbetriebe der Stadtwerke haben unter anderem auch das Parkhotel Albrecht zu tragen, so Degen. Schade solle bei seinem Krisenmanagment nach Saarlouis schauen, dort gibt es in schwarzen Zahlen fahrende Verkehrsbetriebe. Diesen Blick hätten die Geschäftsführer der letzten Jahre schon tun sollen, wollten dies aber wohl nicht, da man einen Sündenbock bénötigte, auf dem man die selbstverschuldeten Defizite abladen konnte.
Bei einem Versuch, Gelder über den Verkauf der Verkehrsbetriebe der Stadtwerke an die beiden Mitanteilsnehmer zu bekommen, werden Schade, Dahm und Lorig auf massiven Wiederstand in den Gremien stoßen.
Das bei den Stadtwerken schon immer anders gerechnet wurde zeigen die über Jahre angewachsenen Defizite. Ein Krisenmanagment hätte schon viel früher eingeführt werden müssen, so Degen, da beide Geschäftsführer als Volljuristen mit einer Funktion als Betriebswirtschaftler sind und waren in der Geschäftsführung klar überfordert. Politische Postenhökerei hat ihren Preis!
Am Sonntag den 20.Juni 2010 wurde die aus Köllerbach stammende Astrid Schramm einstimmig bei einer Enthaltung in der Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Völklingen als Oberbürgermeisterkandidatin der Linken bestätigt. Die Wahl musste wegen eines Formfehler wiederholt werden, der vor zwei Wochen bei der ersten Nominierungsveranstaltung aufgetreten ist.
Schramm hat nach ihrer Wahl bedauert, dass es innerhalb der Völklinger Linken zu Mißverständnisse gekommen sei und dass sie „mit allen Mitgliedern noch das persönliche Gespräch suchen wird.“ Sie sei auf eine breite Unterstützung angewiesen. Die wurde ihr auch prompt zugesagt. Auch die anwesenden Gäste aus dem Landes- und Kreisvorstand der Linken, sagten Wahlkampfunterstützung zu. Saar-Parteichef Rolf Linsler räumte ein, dass die Partei nur begrenzte Mittel für diesen Wahlkampf zur Verfügung stellen könne. Schramm kündigte an, alle zehn Völklinger Stadtteile zu besuchen, um mit den Einwohnern persönlich in Kontakt zu kommen.
„Brutalstmögliche Aufklärung“ rund um die Meeresfischzucht fordert der Vorsitzende der
LINKEN Fraktion im Völklinger Stadtrat Klaus Degen. Degen war schon immer davon überzeugt, dass Meeresfischzucht keine Aufgabe der öffentlichen Hand sein darf, dass aber nicht einmal Gutachten über deren Wirtschaftlichkeit erstellt wurde, übertreffe seine schlimmsten Befürchtungen. Damit erkläre sich auch, warum weder Stadtverwaltung noch Stadtwerke dem Antrag der LINKEN Stadtfraktion nachgekommen sei, die Wirtschaftlichkeitsberechnung offen zu legen. „Stattdessen sind die Meeresfischanlagenbefürworter unbequemen Fragen immer ausgewichen oder haben Nebelkerzen in Form einer Meeresfischzuchtprofessur geworfen“, sagte der LINKEN-Chef.
Degen zweifelt auch die Aussagen von Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU) und
Stadtwerke-Geschäftsführer Jochen Dahm an, wonach sich in Kürze Investoren finden würden.
Dies könne, so Degen, nur mit immensen Verlusten für Stadtwerke einhergehen, was einer Pleite gleich komme. Der Dumme sei in jedem Falle die Kunden der Stadtwerke und deren Beschäftigten.
Degen kündigte an, sich im Laufe der Woche mit einem Bürgerbrief an alle Völklinger Haushalte zu wenden und über die Situation bei Meeresfischzucht, Stadtwerke-Holding und Stadtverwaltung zu informieren, da sich Lorig und Dahm weigern, das von ihnen zu verantwortende „Fisch-Desaster“ einzugestehen.